NEWSLETTER MÄRZ 2019

Der März ist ja schon wieder fast um, – also allerhöchste Zeit für den Newsletter. Die ganze Zeit schon nehme ich mir vor ihn zu schreiben, doch die letzten Wochen waren etwas turbulent und zudem hat es mich – gerade die vergangenen, sonnigen Tage – sehr stark hinaus in die Natur gezogen.

 

FRÜHBLÜHER SO WEIT MEIN AUGE REICHT

Draußen steht gerade alles auf Neubeginn. Die Kraft und Energie auf Wald & Wiese ist fast schon greifbar, die Natur will sich wieder zeigen und entfalten. Viele Frühblüher sind bereits aus ihrem Winterschlaf erwacht und verwöhnen unsere Sinne auf vielfache Weise.

So freuen sich meine Augen über Schneeglöckchen, Blau- und Gelbsterne, Leberblümchen & Co. Frühlingsknotenblumen, Veilchen und Schlüsselblumen betören meine Nase und auch kulinarisch dürfen die ersten Wildkräuter in meine Küche einziehen. Ganz oben auf der Liste stehen bei mir gerade Taubnessel, behaartes Schaumkraut, Vogelmiere, Bärlauch und Gänseblümchen. In Form von Frühlingssalaten, Aufstrichen, Pestos oder schlicht aufs Butterbrot dürfen sie verspeist werden.

Nicht zu vergessen, – die Brennnessel. Ihre blutreinigenden, stoffwechselfördernden, stärkenden (…) Eigenschaften tun uns im Frühling sicherlich besonders gut. Ob nun als Tee, Tinktur oder frisch als Spinat, die Möglichkeiten sind vielfältig. Oder hast du vielleicht schon Brennnesselblätter-Chips probiert? Auch in Wildkräuter-Butter lässt sie sich wunderbar verarbeiten.

 

 


VEILCHEN-ÖLAUSZUG

Heute habe ich schließlich auch den ersten kalten Ölauszug angesetzt. Veilchenblüten in Jojobaöl, – ich liebe diese Zubereitung. Voriges Jahr habe ich sie in Kokosöl angesetzt, – allerdings geht ihre wunderbare, filigrane Duftnote neben dem intensiven Kokosöl-Duft fast unter. Aus diesem Grund habe ich mich heuer wieder für das beinahe geruchlose, gut verträgliche und universell einsetzbare Jojobaöl entschieden. Der Ölauszug wird in Cremen, aber auch in Zubereitungen zur Narbenpflege seinen Platz finden.

 

Wie mache ich einen Veilchen-Ölauszug (Kalt-Mazeration)?

– Saubere, trockene Veilchenblüten behutsam zerkleinern (Wiegemesser, Keramikmesser…).

– Locker in ein Schraubglas geben und mit Jojobaöl übergießen, – das Öl muss fingerbreit überstehen, so dass keine Pflanzenteile mehr herausragen.

– Die nächsten Tage mit einem Baumwolltuch abdecken, damit die restliche Feuchtigkeit entweichen kann. Später kann ein Schraubdeckel verwendet werden.

– Täglich (gerne auch mehrmals) umrühren, damit sich die Inhaltsstoffe gut herauslösen und ins Jojobaöl übergehen.

– Nach etwa 14 Tagen sorgfältig abfiltrieren, in saubere Flaschen abfüllen und beschriften. Kühl lagern.

 

Das nach Veilchen duftende Öl kann pur zur Körperpflege verwendet werden. Ich verarbeite es jedoch gerne in meiner Naturkosmetik (Bodylotion, Körperbutter…) oder stelle daraus einen Narbenbalsam, kombiniert mit ätherischen Ölen, her.

 

Rezept für einen Narbenbalsam

– 35 g Sheabutter schmelzen (30 – 40° C reichen aus) und 15 g Veilchen-Ölauszug einrühren.

– Naturreine äth. Öle: 8 Tropfen Lavendel, 4 Tropfen Karottensamen und 3 Tr. Benzoe zugeben. Falls Immortelle vorhanden ist, können gerne noch 2-3 Tr. davon hinzu gegeben werden.

– In geeignete Tiegel abfüllen, erkalten lassen und beschriften.

 

 


KNOSPEN – BESONDERE SCHÄTZE

In einem besonderes Ausmaß haben es mir in diesem Jahr die Knospen angetan. In unserem Garten oder auch im Wald kann ich kaum an Rose, Hollunder, Hasel, Buche, Esskastanie, Weide, Erle, Brombeere & Co (…) vorbeigehen, ohne mir nicht ein oder zwei Knospen zu stibitzen. Sie landen genüsslich in meinem Mund und erst heuer fällt mir der stark unterschiedliche Geschmack der vielen Knospen auf. Die Knospen (lat. gemma) enthalten viele wertvolle Pflanzenwirkstoffe. Sie beinhalten pflanzliches Embryonalgewebe, welches die gesamte lebenswichtige Information des Baumes bzw. der Pflanze enthält.

 

Sehr bekannt sind die Knospen die letzten Jahre vor allem auch deswegen wieder geworden, weil aus ihnen sogenannte Gemmopräparate (lat. gemma = Knospe) hergestellt werden. Wenige Knospen (1 Gramm sind für heimische Zwecke ausreichend) werden dabei in einem Gemisch aus pflanzlichen Glycerin und Alkohol über drei Wochen hinweg ausgezogen. Dieser Auszug wird anschließend filtriert, weiter verdünnt und in Fläschchen mit Sprühaufsatz abgefüllt. Vorwiegend werden sie innerlich verwendet, also in den Mund gesprüht (oder auch tropfenweise), – da man auf diesem Weg bereits über die Mundschleimhaut eine recht gute Aufnahme der Inhaltsstoffe erzielen kann.

 

So ist der Klassiker unter dem Knospen-Mazeraten vermutlich die schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum). Sie ist entzündungshemmend, kortisonähnlich, kann bei den ersten Anzeichen einer Erkältung verwendet werden und soll vor allem bei Heuschnupfen hervorragende Dienste leisten. Ich habe die schwarzen Ribiselknospen heuer das zweite mal angesetzt (nach maximal zwei Jahren sollten die Knospenauszüge aufgebraucht sein) und habe sie gerne in Verwendung.

In diesem Jahr aber hat mich das „Knospenfieber“ ein wenig erwischt und so sieht man mich zur Zeit recht viel in den umliegenden Wäldern umherhuschen, mitunter eben auch auf der Suche nach bestimmten Knospen. So habe ich letzte Woche die wilden Heidelbeeren besucht und heute die Himbeeren. Die Hasel und der Holunder sind schon im Fläschchen, über die Birke würde ich mich noch freuen.

 

Hier einige Beispiele:

Himbeere: Frauenmittel, Menstruationsbeschwerden, PMS, harmonisierend auf das weibliche Hormonsystem
Hasel: lymphanregend, Lungenbeschwerden, Bronchitis
Hängebirke: entgiftend, ausleitend, erneuernd, für die Frühlingskur,  entzündungshemmend
Sanddorn: stärkend auf das Immunsystem, Erschöpfungszustände, Rekonvaleszenz, Grippe, Infektionen (…)
Schwarze Johannisbeere: kortisonähnliche Wirkung, DAS Mittel bei entzündlichen Prozessen, Erkältungen, immunstärkend, Allergien, Heuschnupfen (…)

 

 

Wie wird ein Knospen-Mazerat (Gemmoauszug) hergestellt?

– Ein Gramm Knospen (ausreichend!) zerkleinern und in ein Braunglas (oder kleines Schraubglas) geben.

– 10 ml pflanzliches Glycerin 85 % und 10 ml Alkohol 70 % dazugeben.

– Drei Wochen lang ausziehen lassen, dabei täglich mindestens einmal schütteln, um die Inhaltsstoffe zu lösen.

– Sauber abfiltrieren und nun nochmals verdünnen mit 90 ml Glycerin 85 % und 90 ml Alkohol 70 %. Gut  mischen.

– In geeignete Fläschchen (ich verwende 50 ml Braungläser) mit Zerstäuberaufsatz abfüllen und beschriften.

– Haltbarkeit maximal zwei Jahre.

 

Gerade bei den Knospen möchte ich unbedingt erwähnen, dass diese mit Bedacht gesammelt werden sollten. Eine alte Regel sagt, man solle sie mit dem Fingerhut sammeln. Es soll ein Hinweis darauf sein, dass für ihren naturheilkundlichen Einsatz  bereits wenige Knospen ausreichend sind.

 

KNOSPENSALZ

Eine andere Möglichkeit, um die gesunden Knospen zu verarbeiten und sie für uns quasi haltbar zu machen, ist das Knospensalz.

Dazu sammle ich jeweils wenige Knospen von verschiedenen Pflanzen und gebe sie nach und nach zerkleinert in mein Salz. Ich habe etwa 200 g Salz in ein Glas gefüllt und gebe pro Pflanze vielleicht 5-10 Knospen (von der Größe abhängig) dazu. Man darf dabei ruhig auf sein eigenes Gefühl hören.

Aktuell habe ich vier verschiedene Knospenarten (Rose, Holunder…) drinnen, – immer darauf achten, dass die Pflanzenteile gut mit Salz bedeckt sind. Ich werde wohl noch ein bis zwei Knospenarten hinzugeben und das Knospensalz abschließend in der Moulinex zerkleinerm. Trocknen lassen und fertig ist mein Vorrat. 🙂

 

 


AROMA-SCHOKI – EINFACH LECKER

Zum Abschluss des März-Newsletters möchte ich mit euch noch mein Aroma-Schoki-Rezept teilen. Sie ist ganz einfach in der Herstellung und man benötigt nur wenige Zutaten. Ich habe sie letztens für meine Teilnehmerinnen im Kurs „Hausapotheke – Ätherische Öle für jeden Tag“ gemacht und ich muss sagen, sie ist recht gut angekommen.


In wünsche dir noch ein paar schöne Märztage! Bis zum nächsten Mal bei „Wiese, Wald & Co“!

Alles Liebe!

 

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NEWSLETTER FEBRUAR 2019

Das Thema Erkältungen ist zu dieser Jahreszeit zwar nicht mehr neu, – aber leider immer noch topaktuell! Aus diesem Grund greife ich die Thematik gleich zu Jahresbeginn nochmal auf  und widme den ersten Newsletter ganz und gar Husten, Schnupfen & Co! Mit den Rezepten und Anwendungen der nächsten Seiten ist man auf jeden Fall ein Stück weit gegen Erkältungen gewappnet! Viel Spaß beim Schmökern!


 

VORBEUGEN

Gerade mit ätherischen Ölen kann bereits präventiv mit abwehrsteigernden bzw. immunstimulierenden Mischungen gearbeitet werden.  So kann zum Beispiel aus Angelikawurzel, Bergamottminze, Mandarine, Bergamotte, Cajeput, Ravintsara, Lemongrass, Teebaum, Thymian linalool, Lavendel fein und einigen mehr – in Mandel- oder Jojobaöl –  ein Fußöl hergestellt werden. Täglich trägt man es ein- bis zweimal auf die Fußsohlen auf. Da man vorbeugend arbeitet, reicht eine 1%-ige Dosierung aus. Ich habe mit diesen Einreibungen sehr gute Erfahrungen, vor allem auch bei meinen Kindern, gemacht. Hier Rezepturen für mögliche Mischungen:

 

 


RAUMLUFTREINIGUNG

Einige ätherische Öle haben die Eigenschaft, die Raumluft zu reinigen bzw. zu desinfizieren. Die Keimzahl in der Luft wird durch das Vernebeln dieser Öle deutlich reduziert. Einige Zitrus- und Nadelöle eignen sich dafür sehr gut.

Im Besonderen sollten aber auf jeden Fall die Zitrone und die Weißtanne, gerne auch in Kombination, erwähnt werden. Sie sind sozusagen die Klassiker, wenn es um die Raumluftreinigung geht.

Raumluft desinfizierende Mischung für den Diffuser:

3 Tr. Zitrone
2 Tropfen Weißtanne

Doch auch Zitrone/Douglasie oder Grapefruit/Zirbelkiefer sind tolle Mischungen für den Diffuser.

Durch das Vernebeln der Öle entsteht zudem zusätzlich ein frisches, sauberes Raumklima, die Stimmung wird verbessert und die Konzentration gefördert. Optimal also auch in Schulen oder am Arbeitsplatz! Achtung: In Schulen muss das Einverständnis von allen Eltern gegeben sein.

Zu ätherischen Ölen gibt es mittlerweile übrigens viele Studien. So wurde zum Beispiel bereits 1995 bei einer Studie der MIE Universität herausgefunden, dass Zitrusdüfte die Immunabwehr steigern, aber auch Entspannung induzieren und depressive Zustände vermindern können. Dies aber nur am Rande.

 


FUßBAD

Fußbäder sind bei uns heißgeliebt und zwar nicht nur dann, wenn wir krank sind oder sich das Gefühl des Krank-Werdens breit macht. Nein, bei uns gibt es den kleinen Wannenspaß für die Füße ab Herbst irgendwie ständig, ja fast täglich. 😉 Und das ist auch gut so! Warum?

Sie machen warme Füße, duften herrlich und die Auswahl an ätherischen Ölen oder Hydrolaten kann ganz schnell und einfach auf die momentanen Bedürfnisse abgestimmt werden.

Im Falle einer beginnenden Erkältung greife ich gerne zu Angelikawurzel, Lavendel, Thymian Ct. Linalool, Cajeput, Ravintsara, Niaouli oder auch Zitronenmyrte. Dazu mische ich gerne einen Tropfen Zitrusöl, wie etwa Mandarine rot, Orange oder Bergamotte. Bei Erwachsenen (und vor allem auch bei richtig kalten Füßen) kann es auch ein Tropfen Nelkenknospen– oder Ingweröl sein.

Ist man krank, mag man auch entspannende, beruhigende und einhüllende Öle. In eine Fußbad-Mischung kann man sie gut mit hineinnehmen. Geeignete Öle sind, wie schon oben angegeben, Lavendel und Bergamotte. – Aber auch Kamille römisch, Petit grain, Bergamotteminze oder Benzoe Siam passen gut.

Etwa 3 Tropfen ätherische Öle, in einem Schuss Milch oder Schlagobers emulgiert, reichen für ein Fußbad völlig aus. Nach dem Fußbad warm halten.

 


INGWER-ZITRONEN-TEE

Wer das vergangene Jahr Kräuter gesammelt hat, kann jetzt seinen Vorrat hervorholen und der Verkühlung den Garaus machen!

Tee in Form von schweißtreibenden Holunder- oder Lindenblüten, schmerzlinderndem Mädesüß oder schleimlösendem Thymian, um nur einige wenige zu nennen, gehören sozusagen zur Grundausstattung bei Erkältungen. Auch Salbeitee kann bei grippalen Infekten sowie Hals- und Rachenschmerzen eingesetzt werden.

Mein Favorit – wenn auch nicht heimisch – ist ein Tee aus Ingwer und Zitrone. Da kann ich auf die gekaufte „Heiße Zitrone“ (ich glaube, sie heißt so) getrost verzichten.

Ingwer, mittlerweile wächst er ja sogar in Österreich, ist entzündungshemmend, schmerzlindernd, hilft gegen Übelkeit, regt Verdauung sowie Stoffwechsel an und stärkt das Immunsystem. Die Zitrone enthält viel Vitamin C, stärkt die Abwehrkräfte, wirkt basisch und entsäuert somit den Körper (obwohl sie sauer schmeckt), ist antibakteriell, entzündungshemmend und fördert eine gesunde Verdauung.

Sowohl Ingwer als auch Zitrone sind fast überall in Bio-Qualität verfügbar und der Tee schmeckt zudem hervorragend.

Herstellung von Ingwer-Zitronentee:

Ein etwa daumengroßes Stück Bio-Ingwer samt Schale klein würfelig schneiden und mit einem ½ Liter heißen Wasser übergießen. 15 – 20 Minuten ziehen lassen, abseihen und den ausgepressten Saft einer ½ Zitrone dazugeben. 

 


KRÄUTERHONIG

Auch ein Kräuterhonig eignet sich gut zur Linderung bei Erkältungsbeschwerden. Man kann ihn in den Tee oder aufs Brot geben bzw. auch ein Teelöffel davon direkt in den Mund.

Die Herstellung ist denkbar einfach, – noch dazu schmeckt er sehr gut. Die Kräuter können klarerweise variiert werden, ich habe meinen mit Thymian und Salbei gemacht.

 


HUSTENZUCKER

Husten- oder Erkältungszucker kann ebenfalls daheim hergestellt werden. Man benötigt dafür Kräuter wie Salbei, Lavendel, Mädesüß, Linden- oder Holunderblüten, aber auch Hagebutten, die vitaminreichen Früchte der Hundsrose, oder Ingwer passen gut.  Also alles Pflanzen, die schleimösende, auswurffördernde, schweißtreibende oder Immunsystem stärkende Wirkungen haben.

Vom Erkältungszucker kann nun ab und zu ein Teelöffel voll “gelutscht“ werden (ist natürlich viel Zucker, aber eine Erkältung ist hoffentlich auch eine Ausnahme). Oder man verwendet ihn zum Süßen von Tee oder heißer Zitrone.

Etwas aufpassen bei Schleimdrogen, wie etwa Eibisch, Malven oder Spitzwegerich. Die enthaltenen Schleimstoffe sind gut bei hartnäckigem Husten, Halsschmerzen bzw. Reizungen im Rachen, da sie sich wie ein unsichtbarer, schützender Film über die Schleimhäute legen und dabei reizlindernd wirken. Sie sind aber hitzeempfindlich, und werden deshalb eher in kaltem Wasser angesetzt, wo sie aufquellen.

Wie wird Hustenzucker hergestellt?

Für 100 g Hustenzucker:
Je nach gewünschter Intensität gibt man 10 – 20 g getrocknete Kräuter mit 80 – 90 g Zucker in eine Moulinette und zerkleinert alles. In Gläser abfüllen, verschließen und beschriften nicht vergessen! 

 


INHALIEREN MIT ÄTHERISCHEN ÖLEN & KRÄUTERN

Wenn es einen wirklich erwischt hat, ist Inhalieren oftmals sehr wohltuend. Verbindet man die Inhalation mit ätherischen Ölen, so können diese ihre zahlreichen Wirkungen (zB antibakteriell, antiviral, schleimlösend, abschwellend, entzündungshemmend…) auch auf diesem Wege entfalten. Gut bei verstopfter Nase oder Problemen mit den Nebenhöhlen. Gereizte Schleimhäute der oberen Atemwege können mittels Wasserdampf-Inhalation befeuchtet werden.

Soll es schnell gehen oder ist man unterwegs, eignet sich die Trockeninhalation sehr gut.
Dazu gibt man einen Tropfen ätherisches Öl auf ein Papiertaschentuch, hält es sich vor die Nase und atmet mehrmals tief ein. Hierfür eignen sich viele ätherische Öle, aber ich meine Cajeput, Ravintsara, Lavendel oder Thymian Ct. Linalool haben viele daheim. Bei Kleinkindern würde ich persönlich die Trockeninhalation nicht anwenden.

 

Bei der Wasserdampf-Inhalation können die genannten Öle gleichermaßen verwendet werden.
Dazu erwärmt man einen Liter Wasser (max. 70 ° C, bei Kindern maximal 50° C) in einem Topf. Ich gebe außerdem einen Esslöffel Salz dazu. Nun einen Tropfen ätherisches Öl hinzufügen und den Kopf darüber halten. Kopf und Topf mit einem Handtuch bedecken und den Wasserdampf einatmen. Für Kleinkinder eignet sich meiner Meinung nach diese Art von Inhalation nicht. Gerade mit dem heißen Wasser ist größte Vorsicht geboten!

 

Natürlich können anstatt ätherischer Öle auch Kräuter (Thymian, Salbei, Kamille, Lavendel…) ins heiße Wasser gegeben werden. Die Wirkstoffe können sich im Wasser lösen und werden mit dem Wasserdampf eingeatmet. Ansonsten gilt das gleiche wie bei der Wasserdampf-Inhalation.

 

Auch beim Duschen können erkältungswirksame ätherische Öle inhaliert werden. Bei der “Aromadusche“ werden etwa 5 Tropfen ätherischer Öle (Cajeput, Lavendel, Ravintsara, Zitronenmyrte…) in die Ecke der Dusche getropft. Durch den Wasserdampf verteilen sich die flüchtigen Stoffe der ätherischen Öle in der ganzen Dusche und werden dabei eingeatmet.

 


HUSTENBRUST-SALBE

Zwei- bis dreimal täglich mit einer Hustenbrust-Salbe einreiben, kann Linderung bei diversen Erkältungssymptomen verschaffen und die Abwehrkräfte stärken. Dazu beruhigende, einhüllende Öle, – eine Wohltat für Körper und Seele, die man gerade bei Krankheit gut brauchen kann.

Eine Salbe muss nicht immer mit Bienenwachs hergestellt werden. Auch mit Sheabutter und fettem Pflanzenöl erhält man eine recht pflegende Textur. Auch Kokosöl, vermischt mit ätherischen Ölen, kann verwendet werden.

 

Hustenbrust-Salbe – Zutaten:

35 g Sheabutter
15 g natives Pflanzenöl (Mandel,- Jojoba,- Olivenöl…)

Ätherische Öle & Dosierung:

Kleinkinder – ab 1 Jahr:
5 – 7 Tropfen kindgerechte, ätherische Öle
(zB  Thymian Ct. Linalool, Lavendel, Ho-Blatt, Benzoe, Cajeput am Rücken und auf den Fußsohlen, Atlaszeder, Manuka)

Kinder – ab ca. 3 bis 4 Jahren:
10 – 12 Tropfen ätherische Öle
(siehe oben, aber auch Ravintsara, Niaouli, Eukayptus radiata)

für Teenager und Erwachse:
15 – 20 Tropfen ätherische Öle
(siehe oben, aber auch Lorbeer, Eukalyptus globulus,  …)

Herstellung:

Sheabutter in einem Becherglas sanft schmelzen lassen (zB auf dem Heizkörper, der Schmelzpunkt liegt bei etwa 30° C), mit dem Pflanzenöl vermengen und abschließend die ätherischen Öle gut einrühren. Abfüllen, auskühlen lassen und schon ist die Hustenbrust-Salbe fertig.


 

Ich hoffe, ich konnte dir mit dem aktuellen Newsletter einige probate Rezepte, Hausmittel und Anwendungen vorstellen. Noch besser natürlich – gar nicht erst krank werden!

In diesem Sinne, – alles Liebe & viel Gesundheit wünscht dir Karin von „Wiese,Wald & Co“.

 

Wichtig: Der Inhalt des Newsletters ist als Anregung gedacht und kann bei körperlichen Beschwerden niemals einen Arztbesuch ersetzen.

 

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Newsletter Jänner 2018

Das neue Jahr ist schon wieder beinahe einen Monat alt und ich hoffe, du bist gut und gesund in 2018 angekommen. Der Winter ist ja eher spärlich, zumindest bei uns hier im Donautal, und Temperaturen bis 10 Grad Celsius sind mitunter immer wieder mal dabei. Entsprechend kann man auch schon beobachten, wie die Natur in den Startlöchern steht und darauf wartet in allen Grüntönen aus der Erde zu sprießen! Schneeglöckchen und Schlüsselblume (!) habe ich bereits vor zwei Wochen auf meiner Walkingstrecke entdeckt. Was für ein wunderschöner, wenn auch verfrühter Anblick!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WILDE KRÄUTER KULINARISCH GENIESSEN

Eines der Wildkräuter, die man – je nach Witterung – beinahe ganzjährig finden kann, ist die Vogelmiere. Stellaria media, so ihr botanischer Name, ist eine flach wachsende Pflanze mit einem saftigen, runden und einreihig behaarten Stängel, frischgrünen Blättern und kleinen weißen Sternblüten. Gut erkennen lässt sie sich auch an ihrem Geschmack, der eindeutig nach jungem Mais kommt. So oder so sollte sie in der Wildkräuterküche ihren fixen Platz haben. – Sie steckt voller Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Eisen) und auch Vitamine (vor allem Vitamin A und C). Nach dem Abschneiden der Triebspitzen die Vogelmiere am besten frisch in einem Aufstrich, aufs Butterbrot oder im Salat genießen. Auch in ein Wildkräuterpesto passt sie gut hinein.

 

 

WILDE KRÄUTER ZUR HAUT- & WUNDPFLEGE

Die Vogelmiere ist nicht nur in der Wildkräuterküche gesund und bekömmlich.
– Ihre entzündungshemmenden, juckreizlindernden Eigenschaften können in Form einer Salbe auch bei allerlei Hautbeschwerden (schlecht heilende Wunden, Juckreiz, Ausschläge…) eingesetzt werden.

WARMEN ÖLAUSZUG HERSTELLEN

Um eine Vogelmieren-Salbe herzustellen, stellt man vorher einen Ölauszug (=Mazerat) der entsprechenden Pflanze her. Ich mache in diesem Fall einen warmen Ölauszug.

Das macht man so: Nach dem Ernten und Säubern der Pflanze, lässt man sie etwas antrocknen. Das sollte man bei Ölauszügen generell machen, – ein Teil der Feuchtigkeit kann somit gleich verdunsten.

Anschließend wird die Pflanze zerkleinert, in einen passenden Topf (oder großes Laborglas) gegeben und mit so viel Öl (natives Olivenöl eignet sich hier sehr gut) übergossen, dass das Pflanzenmaterial bedeckt ist. Nun einen Topf mit Wasser aufsetzen und das Behältnis mit dem Vogelmiere-Olivenöl-Gemisch hineingeben. Der Ölauszug wird also im Wasserbad erhitzt. Das Erwärmen macht man etwa eine Stunde lang und lässt es dabei nicht heißer als ca. 60 Grad Celsius werden. In dieser Zeit werden viele Inhaltsstoffe der Vogelmiere herausgelöst und gehen in das Olivenöl über.

Anschließend deckt man das Ganze mit Küchenrolle oder Geschirrtuch ab, lässt es über Nacht stehen und filtert das Öl anschließend ab. Dies bitte gewissenhaft machen, damit das Vogelmierenöl sich auch etwas hält. Ich filtere anfangs durch ein grobes Sieb, dann durch ein Baumwolltuch und zum Schluss durch einen Kaffeefilter. Etwas aufwändig, aber dafür hält sich das Öl gut verschlossen leicht ein Jahr. Beschriften nicht vergessen!

Jetzt kann ich aus dem Ölauszug eine Vogelmiere-Salbe herstellen. Hier ein Rezept dazu:

 

 

In diesem Zusammenhang freue ich mich auch schon wieder sehr auf die „Wiesen- & Waldapotheke“. Die Frühlingsausgabe von diesem umfangreichen Workshop findet am 28. April statt.

Dabei werden wir die umliegenden Wiesen und Wälder erkunden und schauen, welche Heil– und Wildkräuter wir für unsere Zubereitungen ernten dürfen. In der Kräuterküche werden daraus dann Mazerate, Tinkturen, Salben, Kräutergels und ähnliches hergestellt. Auch das gemeinsame Destillieren von Kräutern (zB Melisse, getrockneter Lavendel, …) und somit bei der Herstellung von ätherischen Ölen und Hydrolaten dabei zu sein, ist ein besonders Duft-Highlight in diesem Workshop. Anmeldung möglich unter karin@wiesewaldundco.at.

NOCH IMMER LÄUSE….

Weil es im Bekanntenkreis gerade wieder Läuse gab, greife ich auch hier das Thema nochmals auf. Es gibt einige ätherische Öle, die insektenabweisend sind. Das heißt, Läuse, Zecken & Co wollen bestimmte Inhaltsstoffe der jeweiligen Öle nicht riechen und meiden sie. Vorbeugend kann man sich dies zunutze machen, in dem man eben diese Öle in geeigneter Form auf Jackenkragen, Mütze oder evtl. auf die Haare aufträgt.

Am einfachsten stellt man ein Spray her und benutzt es in der typischen Läusezeit einfach jeden Tag, bevor die Kinder außer Haus gehen. Hier habe ich ein mögliches Rezept:

 

Insektenabweisende ätherische Öle sind zB auch noch: Zitroneneukalyptus, Zitronenmyrte, Zitrone, Rosengeranie, Litsea cubeba, Patchouli, Manuka, Lavandin, Zypresse, Nelke, Pfefferminze, Eukalyptus globulus und einige andere.

Bitte jedoch unbedingt beachten, dass nicht alle genannten Öle für den Einsatz bei Kindern geeignet sind. Speziell Nelke, Pfefferminze und Eukalyptus globulus sind nichts für kleine Kinder. Generell gilt es, bei Kindern das Alter und dessen Konstitution zu beachten. Neben der Auswahl des richtigen Öles spielt vor allem auch die richtige Verdünnung und die Qualität eine ganz große Rolle!

Der praxisbezogene Tages-Workshop „Ätherische Öle für Kinder“ beschäftigt sich mit sämtlichen Fragen rund um dieses Thema. Er findet das nächste Mal am 17. März statt.

DEKORATIVE KOSMETIK

Kürzlich habe ich mir wieder einmal sehr schöne Farbpigmente gekauft. Es sind dabei recht schöne Lippenstifte entstanden, die ich dir gerne zeigen möchte. Ich habe wirklich viel ausprobiert (… jetzt habe ich etwa 20 Lippenstifte mehr…) und letzten Endes das nachstehende Rezept am angenehmsten empfunden. Es ist von der Zutatenliste her relativ einfach gehalten, damit ist es aber auch einfacher nachzumachen.

Falls du einen Versuch wagst, dann gieße die Masse in ganz normale Lippenpflegehülsen, anschließend gleich ab ins Gefrierfach oder in den Kühlschrank, aushärten lassen und fertig!
Möchtest du richtige Lippenstifthülsen verwenden, so muss die heiße Masse vorher in geeignete Formen gegossen werden. Die „Rohstifte“ müssen nach dem Aushärten dann in die leeren Hülsen eingesetzt werden. – Man darf jedenfalls nicht direkt in die Hülsen hineingießen, sowie das bei den klassischen „Labellohülsen“ eben schon geht.

Falls du Pigmente kaufst, achte darauf, dass diese für die Lippen verwendet werden dürfen. Es gibt hier sogenannte Anwendungsbereiche, die festlegen, wofür die Pigmente eingesetzt werden dürfen. Alles im Anwendungsbereich 1 und 2 darf für Lippenstifte verwendet werden.

Diese Farbpigmente (und noch so einiges mehr) gibt es übrigens im bio-zertifizierten Shop von „Kräuter und Geist“. Achtung – Geldbörserl richten – man findet dort immer etwas, was man gerade unbedingt noch braucht! 😉

So – lange Rede, kurzer Sinn – hier nun mein Rezept:

 

Im Frühsommer gibt es zum Thema „Dekorative Kosmetik“ voraussichtlich einen Workshop. Dazu aber ein anderes Mal mehr.

ÄTHERISCHE ÖLE BEI SCHMERZEN

Den Workshop „Ätherische Öle bei Schmerzen“ gibt es ab heuer neu in meinem Repertoire. Ich durfte in den vergangenen Jahren viele positive Erfahrungen in diesem Bereich machen und es verblüfft mich immer wieder aufs Neue, wie die ätherischen Öle uns mit ihren zahlreichen Inhaltsstoffen wirksam unterstützen.

Von Rückenschmerzen über Gelenks– und Muskelbeschwerden bis hin zu Prellungen, Kopf– oder Halsschmerzen…die Teilnehmer werden in diesem Zusammenhang einige Öle kennenlernen und auch entsprechende Produkte (Traumasalbe, Schmerzöl…) herstellen. Der Workshop findet am Donnerstag, 26. April von 18.30 bis 21.30 Uhr statt.

Bis zum nächsten Mal – ich wünsche dir noch einen schönen Jänner! Liebe Grüße wünscht dir Karin von „Wiese, Wald & Co“!

Newsletter als .pdf-Download:

NEWSLETTER JÄNNER 2018

 

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Newsletter Dezember 2017

Die allerletzten Tage im heurigen Jahr sind angebrochen und ich möchte dir mit dem heutigen Newsletter noch ein paar Möglichkeiten für duftende Glücksbringer zeigen. Vielleicht ist ja etwas für dich dabei.

Auch mein herzlicher Dank darf an dieser Stelle Platz finden! DANKE, dass du dir die Zeit nimmst, in meinem Newsletter zu schmökern und vielleicht sogar das eine oder andere Rezept auszuprobieren. Es liegt sehr viel Herzblut und Zeit in der Gestaltung und Umsetzung meiner Rezepte, die ich so durchs Jahr mit dir teilen darf. Umso mehr freue ich mich, wenn sie Anklang finden.

Sehr DANKBAR bin ich auch, für die vielen interessanten und interessierten Menschen, die ich dieses Jahr in meinen Workshops kennenlernen durfte. Es war auch für mich ein lehrreiches, abwechslungsreiches Jahr.

2018 steht vor der Tür und vor dieser Tür warten auch ein paar neue Workshops. Diese werde ich aber nach und nach ausschreiben. Auch die Termine der bestehenden Kurse werden Anfang Jänner auf der Homepage aktualisiert werden.

So, nun aber zu den “duftenden Glücksbringern“! Wer zum Neujahrs-Glückwunsch einmal etwas ganz anderes schenken möchte, wird hier vielleicht fündig….

DUFTBALSAM – FESTES PARFUM FÜR DIE HAUT
Dieses feste Parfum ist ein kleines Duftschätzchen. Je nachdem, welche Duftvorlieben man hat, kann man sie süß, sinnlich, herb oder auch fruchtig beduften.

Anwendung? – Man trägt sie punktuell auf die Haut auf, – einfach, duftet gut und Jojobaöl pflegt auch noch die Haut. Wer kein Jojobaöl bzw. Carnaubawachs daheim hat, hat etliche andere Möglichkeiten.So kann man beispielsweise auch Sheabutter oder Kakaobutter pur verwenden. Einfach die gewünschte Menge erhitzen und in die abgekühlte Masse die ätherischen Öle einrühren. Bei beiden Buttern darauf achten, dass sie nicht zu heiß werden, – es reichen ca. 30 Grad Celsius. Manchmal reicht es schon, sie auf einen Heizkörper zu stellen.

Eine andere Alternative wäre Sonnenblumenöl in Kombination mit Bienenwachs. Der Bienenwachsanteil sollte dabei ca. 15 – 20 % sein. Das Bienenwachs kann im Geruch natürlich
etwas hervorstechen, was mich persönlich aber nicht stören würde. Da es sich um festes Parfum handelt, sind die ätherischen Öle etwas höher dosiert. Da es aber nur punktuell aufgetragen wird, passt das schon so.

PS. Mit der Intensität bzw. Haltbarkeit von Eau de Parfum kann man es nicht vergleichen…! Es ist eine leichte, aber natürliche, wunderbar duftende Variante um Duft auf die Haut zu bringen!

Hier das Rezept:

GLÜCKSBALSAM
Eine richtige Freude habe ich mit dem “Glücksbalsam“. Den verschenke ich auch so gerne & er kommt immer gut an. Diesen Balsam mache ich nicht mit den “klassischen Wachsen“ (zB Bienenwachs), sondern mit einem tollen Rohstoff, der aus Rapsöl hergestellt wird.

Der zugegebenermaßen komisch klingende Name “Dermofeel viscolid“ macht es einem zwar nicht gerade leicht, dass man sich diesen natürlichenÖlverdicker“ namentlich merkt – aber
er gehört in der Salbenherstellung mittlerweile zu meinen Lieblingen. In Kombination mit einem fetten Öl, wie z.B. Mandelöl, macht er eine cremeartige Konsistenz, die sich richtig gut auf die Haut auftragen und dort verteilen lässt. Außerdem gibt es einen weiteren Vorteil. Die ätherischen Öle können in die kalte Masse eingerührt werden, was für die hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe natürlich von großem Vorteil ist.

Zur Verarbeitung: Mandelöl und Dermofeel viscolid bei ca. 60 Grad Celsius klar schmelzen, vom Ofen ziehen und stehen lassen, bis die Ölmasse deutlich trüb wird. Dann mit einem Pürierstab etwa eine Minute hochtourig durchrühren. Nun verändert sich die Konsistenz auf cremeartig, – außerdem zieht sie in den nächsten Stunden noch einmal etwas nach. Die ätherischen Öle können in die abgekühlte Masse eingerührt werden.

Für den Glücksbalsam habe ich eine Duftmischung gewählt, die zum einen gute Laune macht, aber auch ausgleichend wirkt und Geborgenheit vermittelt. Ich mag ihn gerne zum Auftragen auf die Fußsohlen, aber beispielsweise auch auf den Solarplexus. Ganz nach Lust und Laune!

KUSCHELDUFT ROLL-ON
Am schnellsten ist wohl ein Roll-on hergestellt. Mit Jojobaöl und ausgesuchten ätherischen Ölen hat man ratz fatz einen individuellen Glücksbringer. Gibt man ein schönes Etikett drauf, schaut es optisch auch recht ansprechend aus.

Der Kuschelduft hat eine einhüllende, beruhigende Wirkung, der uns einfach zum Wohlfühlen einlädt. Mit dem Roll on kann man diese wunderbare Mischung auf das Handgelenk, die Fußsohlen, hinter die Ohren oder an beliebigen anderen Stellen auftragen. Auch für eine kleine Bauchmassage eignet er sich.

Dieser Duft ist jedenfalls für Groß & Klein! Für Kinder die ätherischen Öle entsprechend reduzieren.

Auch auf Facebook gibt es immer wieder einmal neue Rezepte. Vielleich hast du ja Lust, dort vorbeizuschauen (https://www.facebook.com/wiesewaldundco/).

Mit duftenden Grüßen verabschiede ich mich für dieses Jahr und freue mich schon auf ein abwechslungsreiches und trotzdem beständiges, vor allem aber gesundes 2018! Ich wünsche auch dir viele besondere Momente im neuen Jahr!

Alles Liebe wünscht dir Karin von “Wiese, Wald & Co“!

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NEWSLETTER DEZEMBER 2017

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Newsletter Mai 2017

Endlich ist der Mai da und mit ihm hoffen wir auch, dass das Wetter vielleicht ein wenig beständiger wird. Auf jeden Fall aber haben viele von uns ein verstärktes Bedürfnis nach frischer Luft, Sonne und Natur.

ZECKEN…
Mit der wärmeren Zeit sind leider auch die Zecken wieder da. Sie übertragen nicht nur FSME, sondern auch (die nicht impfbare) Borreliose.

Einige ätherische Öle haben Insekten abwehrende Eigenschaften. Sie sorgen dafür, dass die lästigen Blutsauger uns nicht so gerne riechen. Hier mögliche Rezepte zur Zeckenabwehr.

 

SCHOTTERAUSSCHLAG…

Schürfwunden an den Knien,- das war bei uns der sogenannte “Schotterausschlag“. Wenn es uns als Kinder mit dem Rad geschmissen hat, klebten halt oft noch kleine Steinchen, also Schotter, auf den offenen Knien.

Eine Gänseblümchensalbe, verfeinert mit ätherischen Ölen, kann hier gute Dienste leisten.
Im Übrigen kann das Gänseblümchen auch als schnelles “Wiesenpflaster“ verwendet werden. Dazu die Blüte zerdrücken und auf kleine Wunden oder Insektenstiche geben. Unterwegs ist das oft sehr hilfreich.

HAUSMITTEL BEI HUSTEN

Im Mai kann man an den Fichten und Tannen überall den hellgrünen Neuaustrieb an den Astspitzen sehen. Aus ihnen kann man den berühmten “Maiwipferl-Sirup“ herstellen. Zum einen schmeckt er lecker aufs Butterbrot, zum anderen helfen die gelösten ätherischen Öle und Harze ganz gut bei Husten. Anstatt des Zuckers kann übrigens auch Honig verwendet werden.
Ein tolles Hausmittel, das man schon jetzt für die Erkältungszeit vorbereiten kann. … Der nächste Winter kommt bestimmt!

Wer mehr Wissenswertes von der “Wiesen- & Waldapotheke“ erfahren möchte, ist im gleichnamigen Workshop im kommenden Juni genau richtig. Wir werden die Natur erkunden, Tinkturen, Ölauszüge und Salben herstellen. Als besonderes Dufterlebnis werden wir gemeinsam destillieren und das so entstandene Hydrolat zu einem Körperpflegeprodukt weiterverarbeiten. Bei Interesse bitte rechtzeitig anmelden.

FEINE NATURKOSMETIK

Vor 14 Tagen wurde bei “Wiese, Wald & Co“ Naturkosmetik vom Feinsten gerührt. Die fleißigen Teilnehmerinnen haben dabei 5 verschiedene Produkte (z.B. eine Avocado-Handcreme und ein leichtes Gesichtsfluid mit Wildrosenöl) hergestellt und mit nach Hause genommen.

Der Vorteil von selbst hergestellten Cremen & Co ist einfach der, dass man weiß, WAS drinnen ist. Da gibt es nichts daran zu rütteln. – Und wenn man sich erst einmal etwas näher mit den Inhaltsstoffen der konventionellen Kosmetikprodukte beschäftigt, stehen einem teilweise die Haare zu Berge. Paraffine, schädliche Konservierungsstoffe, allergieauslösende synthetische Duftstoffe … die Liste ist lang. Auch das berühmt berüchtigte Mikroplastik ist quer durch die ganze Produktpalette, selbst bei namhaften Marken, zu finden. Wen es interessiert, kann sich unter nachstehendem Link von Greenpeace den “Mikroplastik Ratgeber & Produktliste“ ansehen.  http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/dokumente/ratgeber/Konsum_Mikroplastik_Ratgeber_Juli2014_Auflage2.pdf

Ein duftendes Rezept für eine reichhaltige Körperbutter findet ihr gleich im Anschluss. Wer möchte, kann auf die Rosenblätter in diesem Rezept auch verzichten. – Oder andere Kräuter, wie Lavendel oder Ringelblume, verwenden. Anstatt des Mandelöls kann jedes andere fette Öl verwendet werden. Ich mag sehr gerne kalt gepresstes Sonnenblumenöl. Diese Körperbutter ist auch eine gute Abendpflege bei rissigen, trockenen Fersen.

In der hier angeführten “Rosenversion“ ist sie allerdings besonders edel und duftend. Durch das ätherische Rosenöl ist sie dazu besonders hautpflegend, – Luxus pur für unsere Haut.

MUTTERTAG
Bald ist Muttertag! Ein schöner Tag für uns Mamis, an dem wir von unseren Liebsten (hoffentlich) bestens umsorgt und verhätschelt werden. Doch auch an anderen Tagen sollten wir uns immer wieder einmal kleine Auszeiten vom Alltag gönnen und einfach den Moment genießen.

Ein gemütliches Vollbad mit einem entspannenden Duft ist da vielleicht genau das richtige. Ein passendes Rezept dazu findet ihr gleich im Anschluss. Wer die Haut besonders verwöhnen mag, kann noch einen Löffel Honig und etwas Milch mit in die Wanne geben.
Natürlich ist so ein duftendes Badesalz auch ein schönes Mitbringsel. Wer getrocknete Lavendelblüten daheim hat, kann diese abwechselnd mit dem Salz einfüllen. Mit einem schönen Etikett versehen, schaut das ganze besonders schön aus.

Allen Müttern einen stressfreien, wunderbaren Muttertag im Kreise eurer Liebsten & euch allen einen besonders schönen Mai!

In diesem Sinne – duftende Grüße! Bis bald bei “Wiese, Wald & Co“!

 

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NEWSLETTER MAI 2017

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Newsletter Juni 2017

Der Juni ist schon wieder einige Tage alt und im Moment habe ich das Gefühl, die Natur explodiert geradezu. Alles wächst und sprießt, viele Wild- & Gartenheilkräuter stehen bereits in voller Blüte, andere warten noch auf einige warme Sonnentage, um ihre Kräfte voll zu entfalten.

ECHTES JOHANNISKRAUT
Eines dieser heilkräftigen und für den Juni typischen Kräuter ist das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum). Die leuchtend gelben Blüten beginnen rund um die Sommersonnenwende bzw. den Johannistag (24. Juni) zu blühen. Diesem Tag, an dem das Geburtsfest von Johannes dem Täufer gefeiert wird, verdankt es auch seinen Namen. Zu finden ist es oft bis in den August hinein, wobei es sich bevorzugt an Böschungen und Waldrändern ansiedelt.

Das Johanniskraut, aus der Nähe betrachtet, ist von ganz besonderer Schönheit. Das einzigartige gelb erinnert an die Sonne, trägt es doch das Licht und die Kraft der längsten Tage des Jahres in sich. Auch früher wusste man schon um die besondere Kraft dieser Pflanze. Bereits Paracelsus sagte vor 500 Jahren, dass Johanniskraut das Licht der Sonne speichern kann, um es in traurige Gemüter zu bringen. Wie recht er hatte, -heute ist wohlbekannt, dass es eine stimmungsaufhellende Wirkung hat.

Johannisblut oder Herrgottsblut wird es im Volksmund auch genannt. Beide Namen deuten auf den Inhaltsstoff Hypericin hin. Er ist rot und gibt einem Ölauszug aus den Blüten die rote Farbe. Daher rührt auch der Begriff Rotöl. Natürlich hat das Johanniskrautöl noch zahlreiche andere Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Hyperforin, Flavonoide, Gerbstoffe und ätherische Öle.

Typische Erkennungsmerkmale für das echte Johanniskrautöl sind übrigens folgende:
Hält man die Blätter gegen das Licht, sieht man helle, kleine Punkte, die den Eindruck erwecken, als wäre das Blatt durchlöchertZerreibt man die gelben Blütenblätter zwischen den Fingern, färben sie sich bzw. die Haut blutrot. Johanniskrautöl ist bei mir zur äußerlichen Anwendung ganzjährig in Verwendung.

Wie das Rotöl hergestellt wird, kann man hier nachlesen:

SCHNELLE JOHANNISKRAUTSALBE

Ob zur Narbenbehandlung, gegen Sonnenbrand oder bei trockener Haut, wenn das Johanniskrautöl fertig abgefüllt ist, kann es vielfältig eingesetzt werden.

Manche verwenden anstatt des Öls lieber eine Salbe. Vielleicht weil es nicht so schnell davonrinnt oder weil es mit der Entnahme für den einen oder anderen etwas einfacher erscheint. Jeder mag es eben ein wenig anders, – ich persönlich verarbeite meine Ölauszüge fast immer zu Salben.

Eine Salbe herzustellen, ist im Prinzip ganz einfach. Man benötigt nur etwas Bienenwachs, um das Öl fest zu machen. Hier ein einfaches Rezept zum Nachmachen:

JOHANNISKRAUTÖL –
ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN…

Wie schon angeführt, kann das Rotöl bei zahlreichen Beschwerden eingesetzt werden. Gerade in Form von Einreibungen kann es seine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung sehr gut entfalten.

Mit ätherischen Ölen kann die Wirkung des Johanniskrautöls noch intensiviert bzw. gezielt bei Beschwerden eingesetzt werden. Da ätherische Öle fettlöslich sind, können Sie ganz einfach mit dem Johanniskrautöl vermischt und dann auf die Haut aufgetragen werden.

Hier einige Möglichkeiten, wie Johanniskrautöl gemeinsam mit ätherischen Ölen sinnvoll kombiniert werden kann.


SCHNELLE HILFE FÜR UNTERWEGS…

Für unterwegs habe ich immer einen “Erste-Hilfe-Roll-on“ dabei. Er kann für kleine Blessuren, Abschürfungen, Schnittwunden oder blaue Flecken verwendet werden. Auch wenn die Brennnessel oder eine Bremse, Gelse… einmal „zuschlägt“ verschafft er etwas Linderung. Er passt in jeden Rucksack, in die Handtasche und genauso gut in die Hosentasche.

Hier nun noch das Rezept:

 

Die Urlaubszeit naht und viele von uns freuen sich auf ein wenig Entspannung, auf laue Abende mit der Familie und Freunden oder schlicht auf die Leichtigkeit des Sommers! In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wunderschönen Juni – mit viel Sonne in der Natur & im Gemüt!

Alles Liebe & bis bald bei “Wiese, Wald & Co“!

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NEWSLETTER JUNI 2017

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Newsletter September 2017

Meine Sommerpause ist mit August zu Ende gegangen und ich freue mich schon wieder auf einige Workshops, die im Herbst stattfinden werden. Am Kalender ist zwar noch Sommer, doch ein Blick auf die morgendlichen Temperaturen, das feuchte Gras und Nebelschwaden hier und da zeigen uns schon recht deutlich, dass der Herbst langsam im Anzug ist. Doch noch befinden wir uns mitten in den “Frauendreißigern“, welche mit Maria Himmelfahrt, am 15. August, begonnen haben und schließlich 30 Tage, bis Mitte September, andauern. Die Kräuter, die in diesem Zeitraum gesammelt werden (Ausnahme Johanniskräuter), sind besonders heilkräftig. Sie können getrocknet werden und in der kalten Jahreszeit zum Räuchern, für Tees, Tinkturen oder andere heilkräftige Anwendungen verwendet werden.

Traditionell bindet man zu Maria Himmelfahrt einen Kräuterbuschen. Er enthält eine bestimmte Anzahl an Kräutern, wird getrocknet und im Haus aufgehängt. Oftmals wird er noch heute im “Hergottswinkel“ angebracht. Er soll aber nicht nur für das Auge und zum Schutze dienen, sondern auch bei Krankheit helfen.

Wir befinden uns also noch mitten in der Kräutersammelzeit. Wiesen- und Gartenkräuter können, ein zwei sonnige Tage vorausgesetzt, jederzeit geerntet werden.

KANADISCHE GOLDRUTE (Solidago canadensis)

Das üppige gelb der kanadischen Goldrute ist typisch für den Spätsommer. Schon von weitem sieht man sie beeindruckend leuchten. Auch der intensive, honigartige Duft dieser Pflanze ist unüberriechbar. Diese Goldrutenart ist ein sogenannter Neophyt, also ursprünglich nicht bei uns heimisch, und hat sich in den letzten Jahren explosionsartig ausgebreitet. Teilweise verdrängt sie dadurch auch unsere heimische, sogenannte “Echte Goldrute“. In ihrer Wirkung sind sie jedoch relativ gleichgestellt.

Die Goldrute ist ein Nieren- und Blasenkraut. Auch in Rheumatees sollte sie nicht fehlen. Die zerquetschte, frische Goldrute kann, ähnlich wie man das von Spitzwegerich oder Gänseblümchen kennt, als “Wiesenpflaster“ verwendet werden. Tut man sich weh, die Pflanze zerquetschen bis Saft austritt und direkt auf die betroffene Stelle geben.

Ich schätze ihre Wirkung bei Blasenentzündung. Sie wirkt harntreibend und leicht entzündungshemmend. Eine Tinktur aus der Goldrute, zum Beispiel in Kombination mit Ackerschachtelhalm (Zinnkraut) und Kapuzinerkresse kann man sich sehr einfach zu Hause
ansetzen. Bei den ersten Anzeichen nimmt man sie dann tropfenweise (ca. 3 x tgl. 20 Tropfen) ein. (Sie ersetzt nicht den Gang zum Arzt.) Natürlich kann die Goldrute auch als Tee wirksam eingesetzt werden.

Das angegebene Rezept bezieht sich auf Frischpflanzen.

SALBEI, THYMIAN & CO

Salbei, Thymian, Rosmarin, Lavendel, Majoran, Zitronenmelisse und einige andere typische Lippenblütler sind oftmals in unseren Gärten zu finden. Sie riechen nicht nur wunderbar, sondern können kulinarisch wie auch in der Volksheilkunde vielfach eingesetzt werden.

Einen Thymian-Lavendel-Hustensirup für die Winterzeit, einen Rote-Nasenbalsam aus Majoran, einen Erkältungsbalsam aus Thymian-Ölauszug oder auch schlicht einen Tee aus Lavendel & Zitronenmelisse, um abends etwas zur Ruhe zu kommen und besser einzuschlafen. Wir haben vielfältige, heilkräftige Schätze in unseren Gärten und bei vielen Wehwehchen können die wunderbaren Helfer aus der Natur uns unterstützen.

Eine leckere und einfache Variante zum Verarbeiten von Kräutern ist der “Kräuterhonig“. Man übergießt dabei zerkleinerte und getrocknete Kräuter mit Honig. Man belässt diese nun einige Wochen im Glas, sodass die Inhaltsstoffe in den Honig übergehen. Die Kräuter können nach der Auszugszeit abfiltriert werden, -das ist natürlich eine etwas klebrige Angelegenheit. Um die Kräuter besser aus dem Honig zu bekommen, kann man den Honig ganz sanft und minimal (um keine Inhaltsstoffe zu zerstören) erwärmen, – dann funktioniert die Sache mit dem Abfiltrieren besser. Wenn es einen nicht stört, kann man die Kräuter natürlich auch im Honig belassen.

In diesem Rezept verwende ich Salbei und Thymian. In Verbindung mit dem Honig sind sie ein probates Hausmittel bei Husten und Halsschmerzen. Natürlich können auch andere Kräuter, wie etwa Lavendel oder Duftrosen verwendet werden. Zitronenmelisse oder Zitronenverbene, nebenbei sehr antiviral, peppen den Geschmack positiv auf.

Den eigenen Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt!

BRENNNESSELSAMEN….

Es ist übrigens noch Zeit, um Brennnesselsamen zu sammeln. Überall in der Natur sind sie noch üppig zu finden, sie hängen zu Hauf an den Pflanzen und sind leicht zu ernten. Die kleinen Samen schmecken leicht nussig und sind wahre Kraftpakete. Sie sind reich an Mineralstoffen und verschiedenen Vitaminen und können kulinarisch vielfach genutzt werden. Aufs Butterbrot, über den Salat, ins Müsli oder ins Kräutersalz, – so wie es einem eben am besten schmeckt.

Getrocknet halten sie sich bis zur nächsten Sammelsaison. Also wer noch etwas Schmackhaftes und Gesundes für den Winter sammeln möchte, ist jetzt noch genau richtig in der Zeit!

SCHUL- UND KINDERGARTENANFANG…

Die letzte Ferienwoche hat gerade begonnen und unsere Große hat in wenigen Tagen ihren ersten Schultag. Für viele Kinder ist es auch der erste Kindergartentag, wieder andere kommen in eine neue Schule oder der erste Arbeitstag steht vielleicht vor der Tür.

So oder so ist es eine Zeit des Umbruchs, die oftmals mit Unbehagen, kleinen Ängsten und Nervosität verbunden ist. Mit einem Roll-on aus ätherischen Ölen können wir diesen Ängsten ein wenig an Größe und Gewicht nehmen. Man trägt sie beispielsweise auf den Pulsbereich (Hand) oder gleich morgens auf die Fußsohlen auf. Auch eine abendliche Bauchmassage tut gut. Der Roll-on kann von den Kindern mitgenommen und jederzeit verwendet werden. Schon Schnuppern alleine reicht hin und wieder aus, um etwas ruhiger und zentrierter zu werden.

Auch die Konzentrationsfähigkeit kann man mit ätherischen Ölen sehr gut unterstützen. Gerade beim Hausübungen machen ist das oftmals ein leidiges Thema. Natürlich kennt man das auch als Erwachsener, wenn der Kopf zu Rauchen beginnt und wir uns nicht mehr
konzentrieren können. Ätherisches Zitronenöl bewirkt hier oftmals Wunder. Es macht uns klar im Kopf und fördert die Konzentration. Hinzu kommt, dass es auch die Raumluft reinigt, was gerade in Grippezeiten ein großer Vorteil ist.

Hier ein Rezept für eine Duftlampenmischung. Die Mischung kann auch in einen Riechstift für unterwegs gegeben werden.

HERBSTTERMINE

Auch meine Workshop-Termine für den Herbst stehen nun fest. Ich freue mich schon wieder sehr auf ein gemeinsames “Zeiterl“ bei “Wiese, Wald & Co“.

Einer der nächsten Kurse ist die „Wiesen- & Waldapotheke“. Er findet im Oktober statt und es wird wieder viel praktisch gearbeitet. Speziell in der Herbstausgabe dieses Workshops
werden wir auch mit Wurzeln und natürlich Kastanien heilsame Zubereitungen herstellen. Venengel und Gelenkssalbe sind nur ein Teil der hergestellten Produkte.

Den Tages-Workshop “Ätherische Öle für Kinder“ gibt es ebenfalls im Oktober. Gerade bei Kindern ist es wichtig, zu wissen, welche Öle man in welcher Dosierung und ab welchem Alter einsetzen darf. Viele Menschen wissen nicht, dass Pfefferminze, Wintergrün, Rosmarin & Co nicht für Kleinkinder geeignet sind und mitunter auch gefährlich sein können. In diesem Workshop kommt aber nicht nur die notwendige Theorie zum Einsatz, es werden auch viele Produkte zum mit nach Hause nehmen hergestellt.

Bei Interesse an einem Workshop gerne auf meiner Homepage www.wiesewaldundco.at vorbeischauen und durchklicken. Sollte es Fragen bezüglich eines Workshops geben, jederzeit gerne melden!

Ich wünsche allen einen schönen September. Auf ein baldiges Wiedersehen, liebe Grüße aus dem Donautal wünscht euch Karin von “Wiese, Wald & Co“.

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NEWSLETTER SEPTEMBER 2017

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Newsletter Oktober 2017

Draußen haben wir gerade wunderschöne Tage mit viel Sonne. Traumhaft, wenn uns der Wettergott solche Herbsttage beschert. In den Gärten wird noch viel gearbeitet, die letzte Ernte eingebracht – ja selbst der nachmittägliche Kaffee kann bei solchen Temperaturen noch draußen getrunken werden.

Alle Jahre wieder….! Trotz der warmen Temperaturen hört man es rundherum hustenschnäuzen und niesen. Mich selbst und meine zwei Kinder hat es erst vor 14 Tagen mit der ersten Erkältung der Herbst- & Wintersaison erwischt.

Gerade dann, wenn die ersten Erkältungserscheinungen auftreten, kann man aber noch einiges tun, um diese zu mildern oder vielleicht sogar zu stoppen. Auf jeden Fall gibt es aber etliche Möglichkeiten, um die Begleitsymptome von Schnupfen, Husten & Co etwas erträglicher zu machen.

In diesem Sinne – “Grüß Gott Erkältungssaison – dieses Jahr rücken wir dir zu Leibe“. Hier einige Tipps und Rezepte wie man etwas besser durch die unliebsame “Grippezeit“ kommt.

FUSSBAD

Der Klassiker bei beginnender Erkältung ist und bleibt für uns das Fußbad. Es ist bei Kindern wie bei Erwachsenen einfach anzuwenden und kann durch erkältungswirksame ätherische Öle ganz hervorragend aufgewertet werden.

Da sich ätherische Öle in Wasser NICHT auflösen, benötigt man dazu einen Emulgator. Egal ob beim Voll- oder Fußbad, man benötigt einen kräftigen Schuss MilchSahne oder auch Honig, damit sich die verwendeten ätherischen Öle im Wasser auflösen. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die genannten Emulgatoren auch die Haut pflegen.

Neben Milch oder Sahne kann man auch Salz verwenden. Das ist praktisch, weil man das Badesalz auf Vorrat machen kann. Schön verpackt, ist es zudem ein nettes und schnelles Mitbringsel.

Im nachstehenden Rezept haben wir ein Rezept für ein Fußbad, dass bei beginnender oder auch bestehender Erkältung eingesetzt werden kann. Natürlich kann man auch ein Vollbad damit machen.  Als Richtwerte gelten 3-4 Tropfen ätherische Öle für ein Fußbad und 8 – 12 Tropfen für ein Vollbad. Natürlich hängt die Menge auch von den eingesetzten Ölen ab.

RAUMLUFT REINIGEN

Während der Erkältungssaison kann man mit einigen ätherischen Ölen die Keimlast in der Raumlauft deutlich reduzieren. Dazu gibt es mittlerweile aussagekräftige Studien. Wie einfach wäre es, gerade in Arztpraxen, am Arbeitsplatz, in Schulen, Kindergärten oder anderen öffentlichen Einrichtungen intervallweise mit diesen Düften die Raumluft zu reinigen. Viele Nadelöle und Zitrusessenzen können hier hilfreich sein, die Klassiker unter den Raumluft-Reinigern sind aber Zitrone und Weißtanne.

Sie riechen einzeln, aber auch kombiniert sehr erfrischend und können in Duftlampe oder Diffuser ganz einfach vernebelt werden. Beide Öle sind zudem konzentrationsfördernd. Die Zitrone vermittelt das klassische Gefühl von Reinheit und Klarheit und kann sogar bei leichten Kopfschmerzen eine Unterstützung sein. Die Weißtanne ist für mich DER Waldduft schlechthin. Sofort hat man dutzende Nadelbäume (und so mancher auch die Adventszeit) vor seinem geistigen Auge und beim Einatmen merkt man recht schnell die positive Wirkung, die das Weißtannenöl mitunter auf unsere Atemwege hat.

Probiert es einfach mal aus! Wer keinen Diffuser oder eine Duftlampe hat, kann auch ein Handtuch nass machen und von jedem Öl ein bis zwei Tropfen hinaufgeben. Anschließend auf einen Heizkörper oder dgl. hängen.

 

NASE ZU – ALLES ZU…

RIECHSTIFTE SELBST HERSTELLEN

 Wie lästig so ein Schnupfen sein kann, weiß sicherlich jeder von uns. Zwar bezeichnet man ihn immer eher als Kleinigkeit, doch wenn die Nase so richtig zu ist (oder manchmal auch ohne Ende läuft) und man dauernd niesen muss, sind oft auch die Augen leicht verschwollen und man spürt die Anspannung im ganzen Kopf.

Mit antiviralen ätherischen Ölen können wir den Rhinoviren – sie lösen den Schnupfen aus – etwas zu Leibe rücken. Sehr praktisch sind dabei die sogenannten Riech– bzw. Inhalierstifte.  Man beträufelt dabei die innenliegende Wattefüllung mit ausgesuchten ätherischen Ölen, verschließt den Stift und riecht immer wieder daran. Etwa fünf Tropfen reichen aus. Je nachdem wie oft man ihn benutzt, kann man den Inhalierstift beliebig oft auffrischen. Die Füllung kann man nachkaufen bzw. kann man mit etwas Watte notfalls auch einmal improvisieren.

Hier einige Anregungen. Natürlich können auch andere erkältungswirksame ätherische Öle zum Einsatz kommen.

ROTE NASE

Hat man erst einmal oft genug geschnäuzt, wird die Nase langsam aber sicher rot und die Haut fängt an zu brennen.

Um das zu vermeiden oder zumindest abzumildern, ist eine pflegende Salbe genau das richtige. Wertvolles Mandelöl und Kakaobutter pflegen die Haut, Bienenwachs legt einen leichten Schutzfilm auf die Haut. Wer möchte kann die “Rote-Nase-Salbe“ mit hautpflegenden und antiviralen ätherischen Öle aufpeppen.

Ein kleiner Tipp noch am Rande. Gibt man einen Tropfen ätherisches Öl (zB. Cajeput, Ravintsara, Eucalyptus radiata, Niaouli, Pfefferminze…) in eine neue Packung Taschentücher und lässt es einen Tag durchziehen, hat man ganz schnell selbst gemachte „Erkältungstaschentücher“. Sie helfen gut durchzuatmen, sind leicht antiviral und haben noch dazu den Vorteil, dass sie nicht mit den sonst oft üblichen synthetischen Düften (à la TEMPO, FEH & Co) angereichert sind.

 

IMMUNSTIMULIERENDES KÖRPERÖL

Viele ätherische Öle haben eine immunstimulierende bzw. abwehrsteigernde Wirkung. – Das heißt nichts anderes, als dass diese Öle Inhaltsstoffe in sich tragen, die unser Immunsystem und unsere Abwehrkräfte stärken. Als vorbeugende Maßnahme gegen Erkältungen kann man ein Körper– bzw. Massageöl herstellen, welches beispielsweise täglich auf die Fußsohlen aufgetragen und einmassiert wird.

Hier eine Auswahl möglicher Öle: Lavendel, Ho-Blatt, Linaloeholz, Rosenholz, Thymian linalool, Bergamottminze, Cajeput, Ravintsara, Angelikawurzel, Pfefferminze, Lemongrass, Litsea, Riesentanne, Bergamotte, Mandarine, …

Natürlich kann man dieses Öl auch für Fußsohlen, Brust oder Rücken verwenden, wenn man bereits erkältet ist.

ZWIEBELSOCKEN

Neben all den ätherischen Ölen nun noch ein altes Hausmittel, welches bei uns oft bei Husten zum Einsatz kommt. Ich staune immer wieder, wie wirksam Zwiebelsocken in diesem Fall sind. Dass das Gemüse, das uns zu Tränen rührt, vor Heilkräften nur so strotzt, ist kein Geheimnis. Man kann es unterstützend bei Mittelohrentzündung einsetzen, mit etwas Honig kann man einen schnellen Hustensaft zaubern oder man legt ein Stück davon auf die von Insekten gestochene Haut. Bei den Zwiebelsocken wiederum nutzt man die schleimlösende und auswurffördernde Wirkung von „Allium cepa“.  So werden sie bei uns gemacht.

Wer wissen will, wie und welche ätherischen Öle man sonst noch sinnvoll bei Erkältungen einsetzen kann, für den ist der Workshop „Ätherische Öle in der Erkältungszeit“ genau das Richtige. Wir lernen dabei viele Öle kennen, stellen vier erkältungswirksame Produkte (Erkältungsbalsam, Lippenpflege/Kälteschutz…-) zum mit nach Hause nehmen her und jeder Teilnehmer erhält ein umfangreiches 20 Seiten langes Skript. Der Kurs ist am Freitag10. November ab 17 Uhr. Anmeldung gerne an karin@wiesewaldundco.at.

Für Kurzentschlossene gibt es noch Plätze im Workshop „Naturseife selbst gemacht“. Der Kurs ist zweitägig, jeweils ab 17 Uhr am Freitag, 27. Oktober und Samstag, 28. Oktober. Es werden hochwertige Naturseifen aus BioÖlen hergestellt. Jeder Teilnehmer nimmt sich 1 kg Bio-Seife mit nach Hause, das entspricht ca. 10 Stück. Seife mit den eigenen Händen, aus ausgesuchten Ölen herzustellen, ist etwas ganz besonders Wertvolles. Vielleicht lässt sich ja jemand von diesem wunderbarem Hobby anstecken!

Eine erkältungsfreie Zeit euch allen! Bis bald & alles Liebe wünscht euch Karin von “Wiese, Wald & Co“!

Hier gibt es den Newsletter auch als .pdf zum Download.

NEWSLETTER OKTOBER 2017

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